27. Feb 2025
Heitere Stimmung beim Erstkommunionwochenende von Müs und Bimbach
Wie in jedem Jahr machten sich auch dieses Jahr die Erstkommunionkinder aus Bimbach und Müs auf den Weg ins Ludwig-Wolker-Haus nach Kleinsassen. Hier wurden die Kinder auf ihre erste Heilige Beichte vorbereitet und legten diese am Samstagnachmittag auch ab. Neben der ernsthaften Vorbereitung gab es jedoch auch viel Freude und lachende Gesichter.
Den ersten Teil unseres Reiseberichtes können Sie in der letzten Ausgabe des Lüdertalbotens lesen, welcher unter den Bimbacher Mitteilungen abgedruckt worden ist.
Der Samstag begann für die einen etwas früher und für die anderen etwas später. Pünktlich um halb Acht feierte Pfarrer Hartel mit den Frühaufstehern die Heilige Messe in der Hauskapelle des Ludwig-Wolker-Hauses. Eine dreiviertel Stunde später kamen dann auch die Kinder, welche es etwas länger in ihren Betten ausgehalten haben in die Kapelle. Dort wurde mit der feierlichen Weihe des Weihwassers in den Tag gestartet.
Nach dem stärkenden Frühstück spürten die Kinder in einer Katechese noch einmal, wie sehr Streit und Sünde zwischen zwei Menschen stehen kann. Die Kinder erfuhren, dass die Beichte dafür da ist, um aus der Sünde sprichwörtlich die Luft rauszulassen, damit sich zwei Menschen wieder in die Augen sehen können.
Ein besonderer Gast war in diesem Jahr auch wieder im Ludwig-Wolker-Haus vorbeigekommen. Die kecke Laurentia, bekannt aus Kirche und Fastnacht löcherte den Pfarrer mit ihren Fragen zum Thema Beichte. In lockerer Atmosphäre konnte hierbei ein wenig Anspannung und Angst der Kinder abgebaut werden. Der anschließende Besinnungsspaziergang von der Unterkunft rüber zu den Milseburgstuben und zurück machte den Kopf der Kinder frei und konnte dem ein oder anderen nochmal dabei helfen, darüber nachzudenken, was man persönlich überhaupt gleich beichten soll.
Da nicht alle Kinder gleichzeitig bei Pfarrer Hartel beichten gehen können, wurden verschiedene Stationen im Ludwig-Wolker-Haus eingerichtet. So wurden Handschmeichlerkreuze geschliffen, Lieder gesungen und Fürbitten gemeinsam formuliert. Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden wurde die Beichte dann mit einem Weggottesdienst zur Versöhnung und dem anschließenden Verbrennen der Beichtzettel abgeschlossen.
Der Abend dieses aufregenden Tages stand schließlich unter dem Zeichen der Geselligkeit. Bei vielen Spielen konnten die Kinder mit ihrem religiösen Wissen glänzen, aber auch ihr Geschick unter Beweis stellen. Besonders viel Unterhaltungswert hatten die Tanzeinlagen und der berühmte Pommes-in-der-Flasche-Sketch „Palim, Palim“ von Dieter Hallervorden.
Und schon war der letzte Tag angebrochen. Nach dem Morgengebet und dem Frühstück wurden fleißig und ordentlich die Zimmer geräumt und die Koffer gepackt. Bei einer kleinen Reflexionsrunde konnten die Kinder sagen, ob sie sich im Haus wohlgefühlt haben und ob das Essen geschmeckt hat. Beides haben die Kinder äußerst positiv bejaht. Schließlich durften die Kinder auch noch den Ablauf des Wochenendes bewerten und mit welchem Gefühl sie dann nachhause gehen werden. Schließlich wurde in der Kapelle noch die Heilige Messe gefeiert, welche durch die Kinder mitgestaltet wurde. Besonders aufgeregt waren sicherlich jene vier Kinder, welche erstmalig als Ministrant an der Heiligen Messe mitwirken durften.
Nachdem Mittagessen wurde sich noch verabschiedet und ein gemeinsames Vater- Unser für den Heimweg gesprochen. Dankbar und müde stiegen die Kinder wieder in die Autos ihrer Eltern und fuhren nachhause.