Fastnachtsgottesdienst - Blankenau - Lasst uns gemeinsam fröhlich sein

09. Feb 2025

Gottesdienst für die lebenden und verstorbenen des Blankenauer Karnevalvereins

Traditioneller Gottesdienst für die lebenden und verstorbenen des Blankenauer Karnevalvereins, der in diesem Jahr sein 66jähriges Bestehen feiert. Prinzenpaar und Prinzengarde haben den Gottesdienst mitgestaltet. Diakon Ewald Vogel hat seine Predigt in Form einer Büttenrede in Knittelversen vorgetragen. 

Hubert Krah bedankte sich abschließend beim Karnevalverein und den Zelebranten - Pfarrer Till Hünermund und Diakon Ewald Vogel - für die würdige Gestaltung des Festgottesdienstes und die Pflege der langjährigen Tradition, hat doch die Fastnacht ihren Ursprung im Christentum und leitet als solche in die 40tägige Fastenzeit über. Außerdem wies er auf die anstehenden kirchlichen Veranstaltungen im Februar am Kirchort Blankenau hin: Verlobter Tag/Gelöbnistag, Valentinus (14.02.), Zukunftsabend (27.02.), Seniorenfastnacht (28.02.)


Auszug aus der Fastnachtspredigt Blankenau 09.02.2025


Nicht aus der Menschen Kraft wird’s gut.
Worauf der Segen Gottes ruht,
darauf lässt er die Sonne scheinen.
Will einer etwas andres meinen?

Was in der Kirche g’rad passiert,
den Überblick man schnell verliert.
Wo gehören wir nun hin?
Sind wir aus dem Aug und Sinn?

So mancher meint: „Was ist da los?
Machen die nur noch auf „groß“?
Wo bleiben wir da noch im Ort?
Fällt bald die Messe bei uns fort?

Die Kirch‘ im Dorf, die bleibt besteh‘n,
so lang noch Leute dorthin geh’n.
Aus Pfarrgemeinderat wird Kirchenteam.
Wie Ortsbeirat, so kommt das hin.

Wirft Petrus hier die Netze aus,
so halte dich nicht einfach raus.
Wenn Kirche hier im Dorf soll leben,
muss es auch Engagierte geben.

Nicht aus der Menschen Kraft wird’s gut.
Worauf der Segen Gottes ruht,
darauf lässt er die Sonne scheinen.
Will einer etwas andres meinen?

Das Personal der Kirchenleute
wird weniger in Zukunft als es heute.
Nicht jede Wallfahrt wird noch laufen,
doch wir im Ort man Kinder taufen.

Zwei Priester fest, einer hilf mit,
die schaffen schon bis „hinnewitt“.
Zwei Diakone im Beruf ergänzen
und zwei im Ehrenamt, die auch nicht schwänzen.

Für 14 Kirchen ist das rar.
Das ist im Raum hier jedem klar.
Manches Neu‘ kommt ohne Frage.
Gab’s früher hier „Familientage“?

Mit guten Willen uns gewöhnen
kann uns mit Neuem auch versöhnen.
Lasst uns was Gutes bau’n mit IHM,
dann Handeln wir in seinem Sinn.

Nicht aus der Menschen Kraft wird’s gut.
Worauf der Segen Gottes ruht,
darauf lässt er die Sonne scheinen.
Will einer etwas andres meinen?