„Der Sonne und dem Regen preisgegeben.“ (GL 460,3)

01. Apr 2025

Kreuzweg führte von der Schnepfenkapelle nach Kleinheiligkreuz.

Am vergangenen Sonntag machten sich etwa 60 Kinder und Erwachsene auf den Weg nach Kleinheiligkreuz. Trotz dunkler Wolken und gelegentlichem Nieselregen, ließen sich die Familien nicht davon abhalten, den Weg Jesu ans Kreuz mit Texten, Liedern und Gebeten zu begehen.

Wie in jedem Jahr startete auch dieses Jahr der große Kreuzweg an der Schnepfenkapelle. Mit einer kurzen Begrüßung durch Diakon Gofryk wurden die Kinder auf diesen circa vier Kilometer langen Weg eingestimmt. So ging die große Gruppe den Kreuzweg durch den Wald, entlang der an den Bäumen angebrachten Stationskreuze. Trotz der kühlen und leichtregnerischen Witterung waren die Wege gut passierbar und zwischendurch zeigte sich auch ein kleiner Sonnenstrahl. Dank der Unterstützung durch die Bimbacher Feuerwehr, war auch das Überqueren der Landstraße zwischen Kleinlüder und Oberrode gefahrlos möglich.

Gestaltet wurde der Kreuzweg durch die Erstkommunionkinder aus Bimbach und Müs. Mit Unterstützung der Katechetinnen und zwei Kommunionvätern, hielten die Kommunionkinder an jeder Kreuzwegstation inne und betrachteten das Leiden und Sterben Jesu. An ausgewählten Stationen wurden die Texte mit Bildern unterlegt. Zusätzlich zu den vorgetragenen Texten und den gezeigten Bildern, stellte Diakon Gofryk an manchen Stationen noch kleinere Aufgaben für die großen und kleinen Beter. So sollten beispielsweise an der vierten Station alle Kinder dankbar an ihre Eltern denken und diese, sofern anwesend, umarmen.

Leider hat der Winter mit seinen Stürmen auch kleinere Schäden am Kreuzweg hinterlassen. Zwei der 14 Kreuze waren beschädigt, sodass diese in nächster Zeit erneuert und wieder aufgehangen werden müssen.

Nach etwa zwei Stunden lichtete sich der Wald und der Blick auf unsere Wallfahrtskirche Kleinheiligkreuz wurde frei. Die pilgernden Beter wurden schließlich mit Glockengeläute in der Kirche empfangen. Zum Abschluss bestand noch die Möglichkeit sich als Familie oder Einzelperson mit der Heilig-Kreuz-Reliquie segnen zu lassen. Nach vielen Gebeten und frischer Luft führte dann viele der Weg noch in den benachbarten Jagdhof. Dort ließen es sich noch viele fleißige Beter bei einem Stück Kuchen oder einem Heißgetränk gutgehen.